Sperre 1310 – Seeztal

Bei Mels wurde das Seeztal durch die Artilleriewerke A6400 Castels und A6375 Passatiwand sowie ein Geländepanzerhindernis mit den entsprechenden verbunkerten Waffen gesperrt. Die Sperre selber kann in die Bereiche Heiligkreuz und Castels aufgeteilt werden.

Bekannte Objekte

  • A6378 Infanteriebunker Rebberg – 1x Mg, 1x Beob
  • A6379 Infantriebunker Heiligkreuz. In den Rebbergen von Ober-Heiligkreuz ein zweigeschossiger Infanteriebunker mit Wasserreservoir im Fundament. Gedeckter Eingang an der rechten Seite. Kampfstand für 1 Ik, 1 Beob und 1 Mg, alle mit Panzerplatte geschützt. Die Waffen bestreichen flankierend die Seeztal-Tanksperre. Gemäss Beschreibung (ca. 1941) 1 Ik 4,7 cm auf Festungslafette, 1 Mg auf Festungslafette und 1 Beob-Fernrohr auf Festungslafette. Bunker als Holzscheune getarnt. Das Dach dieser Tarnbaute musste 1977 ersetzt werden.
  • A6380 Infanteriebunker Heiligkreuz. Nördlich von Ober-Heiligkreuz in offenem Gelände ein betonierter Ik-Stand. Ehemals gedeckter Eingang an der Rückseite, Kampfstand für 1 Beob und 1 Ik, offene Scharten. 1970 vollständig umgebaut: Die ehemaligen Scharten werden zubetoniert und im Flankenschild wird eine Mg-Scharte mit Topf eingebaut. An den gedeckten Eingang wird ein Magazin und ein Zugangsstollen gebaut.
  • A6381 Infanteriebunker Heiligkreuz Nord. Nördlich über Ober-Heiligkreuz im Rebgelände ein zweigeschossiger Bunker. Zugang über Fallschacht. Kampfstand für 1 Mg und 1 Beob mit Schartentöpfen ausgerüstet. Einstiegschacht mit Blechdeckel verschlossen. Auf der Schartenseite Reste von Tarnmalerei. Mannschaftsraum im Untergeschoss.
  • A6382 Infanteriebunker Erzweg. Nördlich über Ober-Heiligkreuz in offenem Gelände ein eingeschossiger Mg-Stand. Zugang mit Treppe, gedeckter Einstieg mit Stahltüre verschlossen.
  • A6383 Unterstand Heiligkreuz – abgebaut
  • A6384 Infanteriebunker Heiligkreuz Süd. Nördlich vom Bahnhof Mels an der Autobahn bei Ober-Heiligkreuz ein zweigeschossiger Infanteriebunker auf fünfeckigem Grundriss in der Wiese. Gedeckter Eingang an der Rückseite. Der Kampfstand war für zwei Feuerlinien in spitzem Winkel eingerichtet. Eine FL mit 1 Mg + 1 Beob, die andere Seite mit 1 Beob + 1 Mg. Alle Scharten mit Topf geschützt. Die Schartenseiten sind beidseits mit Flankenschild versehen, Reste von Tarnmalerei vorhanden.
  • A6412 Infanteriebunker Runggalina. Am Südwestende des GPHs Heiligkreuz über der Seez im Wald ein zweigeschossiger Infanteriebunker. Gedeckter Eingang an der linken Seite. Der Kampfstand war eingerichtet für 1 Pak, 1 Beob und 1 Mg, alle Scharten in einer Panzerplatte. Im Untergeschoss neben Unterkunftsraum ein Stollen mit Munitionslager und Notstromgruppe. 1970 beim Eingang ein zweites Magazin angebaut.
  • A6413 Infanteriebunker Runggalina. Am Nordabhang des Castel über dem Ufer der Seez am Waldrand ein eingeschossiger Infanteriebunker. Gedeckter Eingang an der rechten Seite. Der Kampfraum war ausgerüstet für 1 Mg und 1 Beob mit Schartentöpfen. An den Kampfraum rückwärts angefügt ein Mannschaftsraum als Felskaverne. Im Schussfeld stehen die Sitzbänke einer benachbarten Lourdes-Grotte.
  • A6414 Infanteriebunker Runggalina. Am Nordabhang des Castels am Waldrand ein eingeschossiger Infanteriebunker am Rand eines Einschnittes. Gedeckter Eingang an der hinteren linken Ecke, mit grossem Vorraum, der als Mannschaftsraum benutzt wurde. Der Kampfstand war ursprünglich für 1 Ik und 1 Beob, beide mit Schaftentopf ausgerüstet. 1970 wurde die Schartenseite mit geänderter Schussrichtung umgebaut. Kampfstand mit Hohlstegdecke. Bunkerdach begrünt, Scharten mit Blechläden verschlossen.
  • A6415 Unterstand Plons Valmajos. Unterkunft für 12 cm-Mw-Besatzung, später Bat-KP. Bei Plons in offenem Gelände ein Unterstand im Felsen. Betonierter Eingangsbereich, als Holzhütte getarnt, mit zweiflügliger Panzertüre. Nach abgewinkeltem Stollen eine langgestreckte Unterkunftskaverne mit Einbau. Am anderen Ende des wiederum abgewinkelten Stollens ursprünglich ein Notausgang, der nachträglich verschlossen und zum Motorenraum umgewandelt wurde.
  • A6416 Infanteriebunker Runggalina (Lisbeth). Am Nordabhang des Castels bei Runggalina am Ufer der Seez in den Hang hineingebaut ein Lmg-Stand. Ueber den Bunker führt heute eine Fahrwegbrücke und das Bunkerdach dient als Fahrbahn. Neben und über dem Einstieg Inschriftentafeln in Verputz. Lmg-Scharte Richtung Sargans entlang der Seez.
  • A6450 Sanitätsbunker Reschu 4. Nördlich über Unter-Heiligkreuz bei Reschu am Waldrand ein betonierter Unterstand. Ursprünglich (vor 1940) ein Unterstand mit zwei Eingängen. Im Innern durch eine Wand getrennt. Nachträglich vor dem Eingang statt eines Vordaches zwei weitere geschlossene Räume angefügt. Eingangspartie mit Spuren von Tarnmalerei, Eingangstüre aus Holz demontiert.
  • A6451 Sanitätsbunker Reschu 5. Nördlich über Unter-Heiligkreuz bei Reschu am Waldrand ein betonierter Unterstand, mit Erde überdeckt. Zugangseinschnitt mit Gebüsch überwachsen. Blechtüre mit Tarnmalerei versehen. An den Eingangsvorraum schliesst ein rechteckiger Raum von 4,5 x 3 m an, mit Lüftungskamin in der Decke.
  • A6452 Sanitätsbunker Reschu 6
  • A6453 Sanitätsbunker Reschu
  • 12 cm-Mw-Stellungen Plons – 3x, abgebaut