Sperrstelle Schelten-Pass SO
Ein GPH und acht Bunker bilden die Sperre an der Westseite des Scheltenpasses. Diese wurde erst im Sommer 1940 besetzt. Der Bau der Bunker wurde durch das Baudetachement Renfer durchgeführt, dieser war im Frühjahr 1942 beendet. Bereits im November desselben Jahren wurden die Scharten von vier Werken umgebaut (wozu?). Der Pass ist ein wichtiger Übergang vom Mittelland ins Delsberger Becken und dann weiter in den Jura – oder umgekehrt. Eine Gedenktafel erinnert an den Bau der Strasse durch Truppen im Ersten Weltkrieg.
Bekannte Objekte
- A3655 Infanteriebunker Nasenboden Nordost. Auf der Nordseite des Scheltenpass an der Passstrasse im Wald. Eingeschossiger Infanteriebunker für 1 Beob und 1 Pz Bk, die Kanonenscharte ist mit Schartentopf geschützt. Der Stand war ursprünglich für eine 7,5 cm F Kan konzipiert und wurde vor 1944 auf Tankbüchse 24 mm umgerüstet. An der rechten Schartenseite ein Flankenschild. Die Geschützeinfahrt befindet sich an der linken Seite und ist mit zwei Flügelmauern leicht gedeckt. Scharten sind mit Deckeln verschlossen.
- A3656 Infanteriebunker Nasenboden Nordwest. An der Nordseite des Scheltenpass an der Passstrasse im Wald. Der eingeschossige Infanteriebunker ist eingerichtet für 1 Beob und 1 Mg. Die Schartenseite ist gegen rechts mit einem Flankenschild versehen. Die ursprünglich offene Waffenscharte ist nachträglich durch Einbau eines Schartentopfes geschützt worden. Der Eingang befindet sich an der linken Seite. Scharten sind mit Deckeln verschlossen.
- A3657 Infanteriebunker Nasenboden Südost. An der Nordseite des Scheltenpass, etwas abgerückt von der Passstrasse. Eingeschossiger Bunker für 1 Mg und 1 Beob. Schartenseite gegen links mit Flankenschild geschützt. Der gedeckte Eingang befindet sich an der rechten hinteren Seite.
- A3658 Infanteriebunker Nasenboden Südwest. An der Nordseite des Scheltenpass, etwas abgerückt von der Passstrasse. Eingeschossiger Bunker für 1 Mg und 1 Beob. Nach links mit einem Flankenschild versehen. Die Waffenscharte ist mit einem Schartentopf geschützt. Der gedeckte Eingang befindet sich an der hinteren rechten Ecke.
- A3659 Infanteriebunker Hohe Winde Ost. An der Nordseite des Scheltenpass, etwas abgerückt nördlich von der Passstrasse. Eingeschossiger Bunker für 1 Beob und 1 Ik. Flankenschild an der rechten Seite. Ungedeckter Eingang an der linken Seite. Die Tarnbemalung der Schartenseite ist noch gut erhalten.
- A3660 Infanteriebunker Hohe Winde West. An der Nordseite des Scheltenpass, etwas abgerückt nördlich der Passstrasse. Eingeschossiger Bunker für 1 Beob und 1 Mg. Scharten mit Panzerplatten geschützt. Flankenschild an der rechten Seite. Schartenseite mit Tarnbemalung. Der ungedeckte Eingang befindet sich an der linken Seite.
- A3661 Infanteriebunker Scheltenpass Ost. Westlich des Passüberganges auf der Krete. Eingeschossiger Bunker für 1 Ik und 1 Beob. Scharten mit Panzerplatten geschützt. Die Tarnmalerei an der Schartenseite ist noch erhalten. Flankenschild an der linken Seite, an der Feindseite eine zusätzliche Lmg-Scharte. Der gedeckte Eingang befindet sich an der rechten hinteren Ecke.
- A3662 Infanteriebunker Scheltenpass West. Westlich des Passüberganges auf der Krete. Eingeschossiger Bunker für 1 Mg und 1 Beob. Scharten mit Panzerplatten geschützt. Flankenschild an der linken Seite. Der ungedeckte Eingang befindet sich an der rechten Seite. An der Feindseite eine zusätzliche Lmg-Scharte.
- T1941 GPH Nasenboden. An der Nordseite des Scheltenpass im Nasenboden. Das Geländepanzerhindernis besteht aus Betonhöckern und einbetonierten Eisenbahnschienen (unterschiedliche Profiltypen) und ist teilweise mit Bäumen und Büschen überwachsen.