Sperrstelle Bürersteig

Bekannte Objekte

  • A3900 Infanteriebunker Hottwilerhöhe Ost – 654265/264850. Zweistöckiges, betoniertes Mg-Werk nördl. Hottwilerhöhe. Auf Rückseite führt offene, dann gedeckte & abgewinkelte Treppe in den Vorraum, der Lmg-Scharte aufweist (Schutz der rechten Talflanke). Links Eingang zum fünfeckigen, mit Stichmauer unterteilten Kampfraum für 1 Lmg, 1 Beob & 1 Mg: Während Beob & Mg auf GPH T 2086 wirkten, bestrich 35° nach links abgedrehtes Lmg Gegenwerk A 3901. Vertikaler Abstieg zur Unterkunft inkl. Notausstieg (Schlupfloch). Scharten mit Schartentöpfen (Beob, Mg) & Stufenscharten (2 Lmg) geschützt. Hauptschartenseite beidseits mit Flankenschild; linker auch Schutzschild für Lmg-Scharte.
  • A3901 Infanteriebunker Hottwilerhöhe West – 654160/264815. Zweistöckiges, betoniertes Inf-Werk nördl. Hottwilerhöhe. Zum Schutz vor Direktbeschuss Eingang (Panzertüre) tief in Seitenwand. Dahinter Vorraum, links Zugang zum Kampfraum für 1 Ik (Stufenscharte), 1 Beob (Beob-/Lmg-Schartentopf, später Mg-Schartentopf) & 1 Lmg (Stufenscharte): Während Ik auf PL & Beob (später Mg auf SL) auf GPH T 2086 wirkten, bestrich Lmg Gegenwerk A 3900. Vertikaler Abstieg zur Unterkunft inkl. Notausstieg. Hauptschartenseite beidseitig mit Flankenschild; rechter auch Schutzschild für Lmg-Scharte. Handgranatenauswurfrohre zwischen Ik- und Mg-Scharte, vor Ein- und Notausgang.
  • A3902 Infanteriebunker Bürersteig – 654280/264400. Zweistöckiges, betoniertes Inf-Werk unmittelbar neben der Strassenkreuzung am Bürersteig. Auf der Rückseite der Anlage führt ein offener, mit seitlichen Betonmauern geschützter Zugang zur Eingangstüre. Dahinter 4 m x 3,8 m grosser Kampfstand mit Schartentopf für 1 Ik (später 1 9 cm Pak) auf Pivotlafette und Stufenscharte für 1 Beob. Gassicher abgeschlossener Steigschacht zur Mannschaftsunterkunft (Untergeschoss). Vor den Scharten abklappbare Deckel.
  • A3903 Unterstand/KP Bürersteig Tschuepis – 653860/264150. Einstöckiger, kombinierter Kompanie-Kommandoposten und Mannschaftsunterstand aus Eisen- beton im Wald ca. 500 m südwestlich des Bürersteigs, fast vollständig im ebenen Terrain eingegraben. Hinter den beiden Eingängen (einer ungeschützt, der andere mit Stützmauern) in einer Längsseite liegt je eine Eingangsschikane (durch eine Minimalscharte und ein Handgranatenauswurfrohr zu verteidigen) und je ein 2,75 m x 3 m grosser Unterstand: Der eine wurde als Mannschaftsunterkunft für 6-8 Mann genutzt, der andere als Kommandoposten. Die beiden Räume sind mit einem Durchgang miteinander verbunden.
  • A3904 Infanteriebunker Bürerloch Nord – 653650/264510. Einstöckiger, betonierter Lmg-Stand im Engnis ca. 600 m nordwestlich des Bürersteigs. Gedeckte, mit einem Handgranatenauswurfrohr verteidigbare Eingangsschikane mit Treppe. Eingangstüre, dahinter 1,5 m x 2 m kleiner Kampfstand mit Minimalscharte für 1 Lmg, das das Engnis und sein Gegenwerk A 3905 flankierend bestrichen hat. Schartenseite wird rechts mit einem Flankenschild geschützt.
  • A3905 Infanteriebunker Bürerloch Süd – 653650/264435. Einstöckiger, betonierter Ik-Stand im Engnis ca. 600 m nordwestlich des Bürersteigs. Mit Stützmauern ergänzter und einem Handgranatenauswurfrohr gesicherter Eingang in der feindabgewandten Seitenwand. Dahinter Vorraum (Munitionsnische?), der sowohl links zum 3,3 m x 3 m grossen Kampfraum mit Stufenscharte für 1 Ik und Minimalscharte für 1 Beob (frontale Wirkung auf die ca. 400 m westlich davon gelegenen Strassenbarrikaden) als auch geradeaus in den kleinen, fünfeckigen Kampfstand mit Stufenscharte für 1 Lmg (halbflankierende Wirkung) führt (gemäss Bauplan). Schartenseite beidseits durch Flankenschilde geschützt.
  • A3906 Unterstand Bürerloch – 653490/264520. Einstöckige, mit Beton ausgekleidete Felskaverne, die als Unterkunft für 10 Mann genutzt wurde, in der Hornhalde (ca. 600 m nordwestlich des Bürersteigs). Eingangsvorbau mit abgewinkeltem Zulauf, Gasschleuse und Kampfraum mit 2 Minimalscharten für Lmg (Eingangsverteidigung). 3,5 m x 5,5 m grosse, gewölbte Mannschaftsunterkunft. Ursprünglich separater Notausgang (langer, abgewinkelter Stollen aus Holz).
  • A3907 Artilleriebeobachter Bürerhorn – 653480/264915. Einstöckiger, betonierter Artillerie-Beobachtungsstand mit separatem Mannschaftsunterstand am Bürerhorn (ca. 800 m nordwestlich des Bürersteigs). Über 2 separate Eingangsschikanen betritt man die Mannschaftsunterkunft, die mit einer Stichmauer in zwei Räume unterteilt ist (je Platz für 4 Pritschen). Von dort führt ein ca. 90 m langer, ausbetonierter und geknickter Stollen (inkl. 2 Nischen) zum Beobachtungsstand, der schmale Sehschlitze und eine flache, abgerundete Schartenstirn aufweist.
  • Nische Bürerhalde – Unterstand – 653455/264890
  • Unterstand Bürerhorn Wald – 653660/264995 – unvollendet, als Zugang Schützengraben geplant
  • T2085 Barrikade Strasse Bürersteig – 654260/264450
  • T2086 GPH Hottwilerhöhe – 654120/264940
  • T2087 Barrikade Strasse Bürerloch – 653330/264400
  • MXXXX Sprengobjekt Bürersteig – 654160/264350