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Zwischen Spiez und Kandersteg wurde die strategisch wichtige Lötschbergachse mit der Bahnverbindung an verschiedenen Stellen gesperrt. Zentrale Sperrstelle war Mülenen mit verbunkerten Waffen und Hindernissen, ergänzt durch Sprengobjekte vor und nach Mülenen. Dazu gehörte zB. das Viadukt von Frutigen.

Das Buch von Hans-Rudolf Schoch – Band 9 der Serie «Die 3. Division im Reduit» – beschreibt im Detail zudem mehrere Kommandoposten im Raum Reichenbach/Frutigen, u.a. den modernen KP der Reduitbrigade 21.

224 Seiten, CHF 44 exkl. Versand. Bestellungen sind hier möglich

Die Sperrstellen der Grenzbrigade 12 (Graubünden) wurden 1942 in einem Dossier für den Armeestab zusammengestellt. Aussergewöhnlich ist die Art: Es handelt sich um 34 Blätter mit den detailliert eingezeichneten Objekten in Farbe. Wahrlich ein richtiges Kunstwerk, das im Bundesarchiv aufbewahrt wird.

Beispiel der Sperre Maloja aus dem Dossier vom August 1942.

In der Nähe von Staumauern findet man ab und zu kleine verbunkerte Beobachterposten. Diese sind zivilen Ursprungs und die Besatzung hatten die Aufgabe, bei einem Sicherheitsproblem die unterhalb der Staumauern liegenden Ortschaften zu warnen.

Mehr zu Geschichte des Wasseralarms gibts hier

Die Vorbereitungen auf die Bunkersaison laufen trotz ungewisser Prognose: Die privaten Bunker- und Festungsorganisationen rund um den Thunersee haben schon mal einen neuen Flyer aufgelegt.

DOWNLOAD Flyer 2021

 

In Titterten wird eine neuer Bunkerverein aufgebaut. Der Initiant des Bunkervereins Titterterberg heisst Michael Lüscher und hat von der Gemeinde einen der alten Betonkklötze zur Miete übernehmen können. Er will den Inf Bkr in der Sperre Titterten (A3622) wieder in seinen Ursprungszustand versetzen.

Quelle: bz Basel, 5.2.2021

© Fort de Chillon

In der Pandemiezeit fast unbeachtet, wurde ein neues Festungsmuseum eröffnet. Die Sperrstelle Chillon ist schon spannende genug. Allein die Entdeckung aller verborgenen Scharten ist eine Herausforderung. Doch nun (das heisst nach den Corona-Einschränkungen) gibt es die Möglichkeit, sich dort zu informieren, aber auch zu unterhalten. Einfach mal die Website anschauen!

Das Fort de Chillon ist in Privatbesitz und gehört der Familie Clément-Jost. Pierre Clément(66) war Mitgründer der Firma Laurastar. Als die Idee entstand, ein Museum einzurichten, übernahm die Tessinerin Luana Menoud Baldi (49) die Projektleitung und wurde schliesslich Museumsdirektorin. Die ausgebildete Betriebswirtin lebt seit 13 Jahren in Sommentier FR. Für einen Besuch sollte man sich etwa 90 Minuten Zeit nehmen. Der Eintritt kostet für Erwachsene 25 Franken, Kinder von 6 bis 17 Jahren zahlen 17 Franken, Senioren 20 Franken. Ein Familienticket für zwei Erwachsene und zwei Kinder kostet 70 Franken. Für private Anlässe kann man das Museum auch mieten.

www.fortdechillon.ch

Die Festung Grynau hat eine neue Attraktion, diese ist aber beschränkt. Im Januar wurde eine Fass Whisky eingelagert. Natürlich an vorderster (Geschmacks)front mit dabei ist Kollege David Mynall. Das 50-Liter-Fass soll mindestens drei Jahre und einen Tag lagern, dann erst darf sich das Destillat Whisky nennen.

 

Die Deutschen waren im Zweiten Weltkrieg sehr aktiv, was das Ausspionieren der Schweizer Befestigungsanlagen anging. Entsprechend wurde immer wieder davor gewarnt. Trotz der vielen ausgehängten Plakate «Achtung, der Feind hört mit» und dem Slogan «Wer nicht schweigen kann, schadet der Heimat» konnte der deutsche Nachrichtendienst viele Informationen sammeln. Auch das Infanteriewerk Grynau erhielt Besuch von Spionen. Am Montag, 17. August, um 19.30 Uhr erfahren Interessierte, was die deutsche Abwehr über das Werk zu wissen glaubte.

Die Besucher werden nach einem Rundgang in einem Referat in die Welt der Spione entführt. Wie wurden die Informationen über das Werk Grynau gesammelt, wer spionierte und wieso eigentlich? Warum stimmen einige der Informationen nicht?

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt – Platzreservation via Webseite www.grynau.ch nötig.

 

Welcher Bunker da wohl genau gemeint ist?
Quelle: Volksstimme 11.8.2020

Am Sonntag, 16.August 2020, können die Festung Schollberg III und verschiedene Bunker besichtigt werden. Die ganze Führung dauert etwa zweieinhalb Stunden. Interessierte treffen sich um 13.50 Uhr beim Parkplatz Klettergarten Schollberg. Gutes Schuhwerk und angepasste Kleidung werden empfohlen.

Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an festungen@afom.ch, unter Telefon 0817832611 oder über die Website www.afom.ch.